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PHILOSOPHIE

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„Persönlichkeit statt Leckerli“ Michael Grewe -

 

Jeder weiß, der Hund stammt vom Wolf ab. 

Wölfe leben in freier Natur in Sozialverbänden, im Rudel.

Eine soziale Gruppe kann nur funktionieren, wenn ihr Anführer als solcher anerkannt wird und bestimmte Regeln des Zusammenlebens  eingehalten werden.

Wölfe regeln Konflikte auf sozialer Ebene, nicht mit Leckerchen.

Genau wie Wölfe brauchen auch unsere Hunde jemanden, an dem sie sich orientieren können, der ihnen diese Regeln beibringt, “erklärt“ und notfalls auch in der Lage ist, für deren Durchsetzung zu sorgen.

 

Im Rahmen von Beschäftigung wie Clickern oder diversen Hundesportarten macht Belohnung  mit Leckerchen durchaus Sinn.

In Sachen Beziehung, ohne die Erziehung nur schlecht hinreichend funktioniert, sind Leckerchen allerdings fehl am Platz.

Hier macht es viel mehr Sinn für den Menschen, sich – nach dem Vorbild der Wölfe – als kompetenten Anführer, auf den Verlass in jeder Lebenslage ist, zu präsentieren.

 

„Sie sind Haustiere und ihr wichtigster Sozialpartner ist der Mensch.“

„…sollen sie sich innerhalb dieser Grenzen frei entfalten können. Sie sollen einen unkomplizierten, warmherzigen Umgang mit ihren Menschen haben, wobei es klar ist, wer der Ranghöhere ist…..“

(Dr. Erik Zimen zu Lebzeiten in einem Interview mit dem Hundemagazin „WUFF“)

 

Den Hund an menschlichen Wertvorstellungen zu messen oder ihm wichtige Entscheidungen zu überlassen, ist weder artgerecht und schon gar nicht fair ihm gegenüber.

Es überfordert ihn und ist häufig die Ursache für unerwünschtes Verhalten.

 

Grenzen aufzeigen, auf deren Einhaltung bestehen und damit dem Hund den größtmöglichen Freiraum gewähren können...

Dabei ist es mir wichtig, dem Hund mit Verständnis und Wohlwollen zu begegnen.

 

Aller Anfang ist schwer und Erziehung macht keinen Spaß.

Doch nach getaner Arbeit wartet eine liebevolle, konfliktfähige und belastbare Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Hund auf Sie.